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KLIMAPOSITIV


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KLIMAPOSITIV


Klimaschutz geht uns alle an.

Der Weg aus der Klimakrise führt in den Wald.

Würde ein Meteorit auf die Erde zusteuern, der mit einem Einschlag in 20 Jahren alles Leben auf dem Planeten vernichtet, dann würde niemand auf die Idee kommen, eine Weltraummission zur Sprengung zu planen, die 40 Jahre dauert. Genau DAS machen wir aber gerade.

Der Klimawandel ist in aller Munde und längst da. So langsam ist er auch bei uns in Europa durch extremer werdende Temperaturrekorde, Überschwemmungen und andere Wetterphänomene spürbar. Doch trotzdem ist dieses Thema für uns meist immer noch nicht richtig präsent und schwer zu Greifen. Unsere Politiker, die Wirtschaft und andere Entscheidungsträger kommen auch nicht richtig in Gang und wollen oftmals nichts davon wissen. Klar, denn da hängen ja noch viele andere Interessen dran. Und Veränderung und Weiterentwicklung bedeuten immer “raus aus der Komfortzone”, das kennt der eine oder andere sicher auch aus seinem eigenen Leben. Muss es wirklich noch mehr weh tun, bis etwas Grundlegendes passiert und wir aufwachen? Zum Glück wurde das Thema nun wieder durch die weltweiten Fridays for Future Streiks angestoßen und findet so wieder mehr öffentliches Gehör. Die Politik alleine kann das Ganze allerdings auch nicht tragen. Hier ist jeder Einzelne gefragt. Willkommen bei unserer Mission. 😊💚

Wir sind Jeany und George von Inselamigo

Wir sind Jeany und George von Inselamigo

Unsere täglichen CO2-Emissionen

Täglich verursachen wir durch unser Handeln und unsere Aktivitäten direkte und indirekte Treibhausgasemissionen. Wir fahren mit dem Auto von A nach B, verreisen gerne, heizen unser Zuhause und verbrauchen Strom, essen Nahrungsmittel mit teils hohem Herstellungsaufwand (v.a. tierische Produkte) und langen Transportwegen (alles, was nicht saisonal und regional ist) und konsumieren diverse andere Produkte. Wenn man es genauer betrachtet, leben wir eigentlich auf Pump. Denn wir - sowohl Hersteller als auch Konsument - verursachen Schäden in der Atmosphäre, für die wir (bis auf einige Ausnahmen) leider nicht aufkommen. Und die sorgen dafür, dass sich unser Planet und unser Klima immer mehr verändern, und zwar in einem sehr bedenklichen Ausmaß.

Zudem nehmen wir unserem Planeten viel mehr Rohstoffe weg, als er nach produzieren kann, den sogenannten Overshoot Day (der Tag, an dem die nachwachsenden Ressourcen der Erde für das laufende Jahr erschöpft sind) erreichen wir meist schon im August eines Jahres. Übrigens führt Deutschland die einsame Spitze in Europa an, wenn es um den durchschnittlichen CO2-Verbrauch pro Person geht. Wir sprechen hier momentan von etwa 11,61 Tonnen CO2 jährlich laut Bundesumweltamt. Das liegt daran, dass wir als Industrienation einen gewissen Wohlstand leben und in den Bereichen Wohnen, Mobilität und Konsumverhalten in den Privathaushalten sehr hohe CO2-Emissionen verursachen. Einzelunternehmer oder Personen, die oft mit dem Auto oder Flugzeug unterwegs sind und viel reisen, haben natürlich noch einen viel höheren CO2-Ausstoß. Ein Flug nach Mallorca und zurück verursacht z.B. (je nach Abflugort) bis zu einer Tonne CO2.

Eines der größten Probleme unserer modernen Zivilisation ist generell der “Hunger” nach fossilen Energieträgern wie Erdgas, Erdöl und Kohle. Und weil es noch nicht genügend technisch ausgereifte oder kostengünstige Alternativen gibt (bzw. sich der ein oder andere dagegen stellt und so die Entwicklung hinaus zögert), verbrennen wir auch weiterhin Benzin, Diesel, Heizöl und Kohle in unseren Fahrzeugmotoren, Heizungen oder Stromkraftwerken und verschärfen damit den Klimawandel. Gleichzeitig holzen wir immer größere Teile unserer Regenwälder für Palmölplantagen oder Sojaanbau ab. Und das, obwohl Bäume die effizientesten Mittel sind, klimaschädliche Gase aus unserer Atmosphäre wieder heraus zu ziehen. Und mit den Bäumen verschwinden unzählige Tierarten, weil ihre Lebensgrundlage einfach zerstört wird.

Ein wunderschöner Tropenwald in Costa Rica

Ein wunderschöner Tropenwald in Costa Rica

Der Status Quo

Egal, um welche Themen und Lösungen es in der Klimakrise geht - sei es der flächendeckende Einsatz erneuerbarer Energien, der Kohle-Ausstieg, alternative Treibstoffe für unsere Autos, intensive Landwirtschaft oder das Konsumentenverhalten - es wird noch Jahre, teils Jahrzehnte dauern, bis wir unsere CO2 Emissionen runtergeschraubt haben und entsprechende Alternativen einsetzen. Es ist einfach ein sehr komplexer Prozess und viele Bereiche sind miteinander verwoben. Sicher ist es die Aufgabe der Politik, der Industrie und der globalen Weltmächte, das Thema endlich konsequent und in ausreichendem Maß anzupacken. Doch wir dürfen nicht länger darauf warten, bis etwas passiert und die wertvolle Zeit verschwenden, die uns noch bleibt. Denn leider ist die Macht verschiedenster Lobbyisten oft sehr stark und der Wille, grundlegendste Dinge zu ändern, oftmals zu schwach. Diese Menschen stellen immer noch Geld und Macht über den Schutz unserer Erde.

Gleichzeitig haben speziell wir Privatpersonen (und hier darf sich jeder Einzelne angesprochen fühlen) in der Vergangenheit und bis jetzt größtenteils viel zu wenig getan, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Aber genau DAS ist nötig. Wir müssen etwas TUN und anfangen, uns verstärkt für unseren Planeten einzusetzen. Damit er auch noch für unsere Kinder und Kindeskinder, aber auch andere Lebewesen ein lebenswerter Ort bleibt. Denn die jüngeren Generationen werden die Leidtragenden sein und unser unterlassenes Handeln hart zu spüren bekommen. Das hat auch die junge Schwedin Greta Thunberg verstanden, die sich mit ihrer Aktion Fridays for Future aktiv für den Klimaschutz einsetzt und mit ihr Hunderttausende Schüler und Aktivisten weltweit. Weil sie realisiert haben, dass es hier um UNSERE Zukunft geht. Wie kann nun jeder von uns konkret aktiv werden und etwas tun?

CO2-Kompensation mit Klimaschutz-Projekten

Jeder Einzelne kann mithelfen, indem er bewusst Verantwortung für sein tägliches Handeln und seine Entscheidungen übernimmt. Wir möchten hier nicht mit erhobenem Zeigefinger sprechen, denn wir beide reisen z.B. für unser Leben gern, versuchen das dann aber auch immer mit unserer Selbstständigkeit oder Projekten zu vereinen. Es geht hier auch nicht primär um kompletten Verzicht. Bewusst Handeln und Konsumieren ist ein wichtiger Anfang. Aktiv auf Dinge im Alltag achten und sie bestenfalls step by step optimieren. Dafür musst Du nicht über nacht vegan werden, das Reisen sein lassen oder autofrei leben. Auch wenn das natürlich mit die besten Veränderungen sind, um CO2 einzusparen. Es ist notwendig, dass wir diese Themen aktiv in unseren Alltag integrieren und es normal und selbstverständlich wird.

Für alles, wo Du direkt und indirekt CO2-Emissionen in die Luft pustest und sich das nicht vermeiden lässt, gibt es durch internationale, zertifizierte Klimaschutz-Projekte eine wundervolle Möglichkeit, diese Emissionen anderenorts auszugleichen, sprich zu kompensieren. Übrigens ist es egal, wo CO2-Emissionen entstehen und wo sie neutralisiert werden. Sie sind in der Atmosphäre und somit ein globales Thema. Bis die Menschheit es schafft, sich von Treibstoffen, Energie und Materialien (z.B. Plastik) auf Basis fossiler Rohstoffe unabhängig zu machen, sind diese Projekte der zentrale Joker im Kampf gegen den Klimawandel.

CO2 kann z.B. durch das Pflanzen neuer Bäume oder den Schutz bestehender Wälder aktiv aus der Atmosphäre herausgezogen werden. Und das ist im Allgemeinen überlebensnotwendig, denn je mehr CO2 in die Atmosphäre entweicht, desto schneller heizt sich die Erde auf. Die Folgen dürften jedem mittlerweile klar sein: Abschmelzen der Polkappen und Gletscher, Anstieg des Meeresspiegels, anhaltende Dürreperioden einerorts, Überschwemmungen anderenorts, Klimaflüchtlinge, Streit um Ressourcen und so weiter. Zudem versorgen Wälder uns mit Sauerstoff und sind für andere Mechanismen essentiell, daher ist es unglaublich wichtig, unsere Wälder zu schützen.

Darüber hinaus werden in den Klimaschutz-Projekten Anlagen gebaut, die Strom aus Sonnen-, Wasser oder Windenergie produzieren. Im Umkreis dieser Orte werden dann weniger oder gar keine fossilen Energieträger benötigt und so CO2-Emissionen eingespart. Gleichzeitig wird vor Ort wichtige Entwicklungshilfe geleistet (Schulbesuch und Bildung für die Kinder, Brunnenbau, Wasserfilteranlage, alternative Kocher, um kein Brennholz mehr fällen zu müssen und vieles mehr). Das ist ein ganz wichtiger Bestandteil, da auf diesem Weg das Bewusstsein der (indigenen) lokalen Bevölkerung gestärkt wird. Und auch das Interesse, die bestehenden Wälder zu schützen.

Be the change, you want to see in the world.

Mithilfe des Waldschutzprojektes in Zimbabwe, Afrika kompensieren wir zwei unsere jährlich anfallenden CO2-Emissionen, die wir nicht vermeiden können. Grundlage hierfür ist unser BEaZERO Modell, welches einen jährlich neu festgelegten Wert an Tonnen CO2 pro Person zugrunde legt. Dieser Wert liegt momentan bei 11,61 Tonnen CO2e, aufgerundet 12 Tonnen CO2e. Abgeleitet wird dieser von der durchschnittlichen Produktion an CO2-Emissionen einer Privatperson in Deutschland gemäß Umweltbundesamt. Aber auch, wenn Du weniger CO2 verursachst (weil Du energieautark lebst, alles, was Du isst, selber anbaust, nie auf Reisen gehst, nur mit dem Fahrrad fährst und rein gar nichts konsumierst (was ein spezieller Einzelfall sein dürfte 😉), hast Du auch in den letzten Jahrzehnten, seitdem Du auf der Erde lebst, in irgendeiner Art und Weise CO2-Emissionen verursacht. Auch hierfür gilt es, Verantwortung zu übernehmen.

12 Tonnen ist ein guter Mittelwert für einen normalen Erdenbürger aus einem zivilisierten Staat, so wie Du und wir es sind. Wir und viele andere kompensieren bereits jedes Jahr. Und wenn wir mal einen längeren Flug haben, wird dieser ebenfalls kompensiert. Auch Unternehmen arbeiten mit uns zusammen und stellen ihre Mitarbeiter, den Fuhrpark und anfallende Prozesse klimaneutral. Inselamigo ist Unterstützer der Klimaallianz des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und fungiert sozusagen als Multiplikator bzw. Botschafter. Wir tun dies aus tiefster Überzeugung und möchten mit unserem Handeln und Sein einen aktiven Beitrag für eine bessere und grünere Welt leisten. Und wir wünschen uns sehr, dass es mit der Zeit zu einer Selbstverständlichkeit in unserer Gesellschaft wird, jährlich (und bei akuten Dingen wie z.B. einem Langstreckenflug oder einer Reise mit dem Kreuzfahrtschiff) für seine persönlich verursachten CO2-Emissionen einzustehen und diese zu kompensieren. Wir können nicht immer nur nehmen und darauf hoffen und warten, dass Politik, Wirtschaft und Industrie die Dinge schon irgendwann regeln. Die Entscheidung liegt bei Dir selbst. 💚

Vielleicht mag es ungewohnt für Dich sein, Geld in die Hand zu nehmen und dafür keinen materiellen Gegenwert zu erhalten. Aber was Du bekommst, ist soviel mehr wert. Es ist ein wunderbares und kraftvolles Gefühl, gemeinsam mit anderen Verantwortung für sein eigenes Handeln zu übernehmen und sich für unseren Planeten und nachfolgende Generationen stark zu machen. Und es macht so viel Sinn und ist zum jetzigen Zeitpunkt so unglaublich wichtig. Unterschätze nicht die Macht von uns Privatpersonen. Wir denken gerne mal “Hmm, was kann ich als einzelne Person schon ausrichten?! Diese Ausmaße sind viel zu groß, als dass ich da Einfluss drauf hätte.” Aber was wäre, wenn aus 100 Personen 1000, 100.000 oder sogar 1 Mio. Menschen oder mehr werden? Wenn es eine europaweite, vielleicht sogar weltweite Bewegung und eine Selbstverständlichkeit wird, sich ein Mal pro Jahr klimapositiv zu stellen? Sei auch Du ein Vorbild und setze Dich mit uns zusammen für eine enkeltaugliche Welt und Zukunft ein. Wir sehen es als unsere Mission an, so viele verantwortungsbewusste Menschen wie möglich zu finden und das in die Welt hinaus zu tragen. Denn es gibt keinen Planeten B. 💪🏽🌱

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